Veröffentlicht am 2. September 2022

„Stadt der Zukunft – Zukunft der Stadt“ am 1. September 2022

Voll Freude blicken wir auf den gestrigen Abend zurück. Gut 100 Gäste sind unserer Einladung ins Hamburger Alsterhaus gefolgt, um mit einem hochkarätig besetzten Podium über die Stadt der Zukunft zu diskutieren. 

Es wurde viel über die Learnings aus der Pandemie gesprochen. So hat sich gezeigt, dass Resilienz nicht nur für Menschen, sondern auch für Städte ein zentraler Erfolgsfaktor ist. Die Resilienz der Städte erwies sich in der Pandemie als „an vielen Stellen eingeschränkt“. Vielerorts ist es nicht gelungen, die Menschen nach dem Lockdown zurückzuholen, was auch auf ein monotones und fehlendes regionales Angebot zurückzuführen ist.

Resilienz im erweiterten Sinne bedeutet nicht, in den ursprünglichen Zustand zurückzufallen. Sie beinhaltet Robustheit, um sich Störungen zu widersetzen. Flexibilität, um neue Wege zu beschreiten. Lernfähigkeit, um sich veränderten Rahmenbedingungen anzupassen und Lehren aus Krisen zu ziehen. Eine resiliente Stadt muss sich präventiv auf Risiken vorbereiten und an neue Gegebenheiten wie Klimawandel und verändertes Konsumverhalten anpassen. Dabei geht es um Transformation und Gestaltungswillen. „In diesem Sinne ist Stadtentwicklung auch nie abgeschlossen. Eine Stadt ist immer im Wandel“, wie Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen betonte.

Auch im Executive Search spielt Resilienz eine große Rolle. In einer VUCA-Welt, in der vieles unberechenbar, komplex und vielschichtig geworden ist, werden gewohnte Managementprinzipien auf den Kopf gestellt. Resilienten Führungskräften gelingt es, schnell auf Veränderungen zu reagieren, notwendige Rahmenbedingungen zu schaffen und Orientierung zu geben. So helfen sie Unternehmen und ihren Beschäftigten dabei, Krisen zu überstehen und gestärkt aus diesen hervorzugehen.

Die rege Q&A-Session im Anschluss an die Podiumsdiskussion hat gezeigt, es gibt zahlreiche großartige Ideen. Erfolgreich umgesetzt werden können sie aber nur, wenn Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammenarbeiten. Private Initiative muss auf öffentliche Rahmenbedingungen treffen und in gemeinsame Handlungen überführt werden.

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Fotos: Matthias Fischer, bilderwerft.com

Ein herzliches Dankeschön nochmal an das Podium:

  • Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen
  • Alexandra Bagehorn, General Managerin Alsterhaus, The KaDeWe Group
  • Timo Herzberg, CEO SIGNA Real Estate 
  • Prof. Dr. Henning Vöpel, Direktor Centrum für Europäische Politik und Vorstand der Stiftung Ordnungspolitik
  • Dr. Bernd-Georg Spies, Moderation 
  • sowie an alle Gäste, strasburgerkreise und das Team vom Alsterhaus für diesen gelungenen Abend!

Im Rahmen der nächsten Veranstaltungen in Berlin und München werden wir einzelne Themenstränge der Stadt der Zukunft noch ausführlicher beleuchten.

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