Veröffentlicht am 10. Dezember 2021
Ein Beitrag von Alexander Matthies

Vergütung von Beiräten

„Guter Rat ist teuer“, weiß der Volksmund. Eine Erkenntnis, die sich in puncto Beiratsvergütung noch nicht durchgesetzt hat. Laut PwC erhalten ordentliche Beiratsmitglieder im Schnitt zwischen 10.000 und 20.000 EUR p.a. 45 % der Gesellschafter vergütet ihre Beiratsmitglieder mit >20.000 EUR.

Aufgrund des höheren Aufwands erhalten Vorsitzende u. Stellvertreter mehr als ordentliche Mitglieder (Ø: 25.000 bis 40.000 EUR p.a.). Nur ein Viertel der Vorsitzenden erhält >50.000 EUR.

Aber: Mehr als ein Viertel der befragten Unternehmen vergütet Beiräte mit <10.000 EUR p.a. Das passt nicht zu den steigenden Anforderungen und der wachsenden Verantwortung.

Beiräte tragen entscheidend dazu bei, die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen zu sichern und den Unternehmenserfolg zu steigern. Das hat seinen Preis. Eine nicht wettbewerbsfähige Vergütung erschwert die Suche nach Top-Kandidaten z. B. mit Digital- o. Strategiekompetenz und persönlicher Unabhängigkeit. Sind diese aktive Unternehmer/Geschäftsführer, können sie nicht viele Mandate annehmen. Da bleibt Familienunternehmen oft das Nachsehen, denn vergleichbare Aufgaben in börsennotieren Unternehmen werden deutlich besser entlohnt. Gern berate ich Sie zu Fragen einer zeitgemäßen Vergütung.

Datenquelle: PwC-Studie 2021: Der Beirat im Familienunternehmen
Bildquelle: fran_kie/Shutterstock.com

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